Ein Reisebericht unserer Kunden Bettina und Andreas - Reisezeit November - Dezember 2024. Vielen Dank an unsere Kunden für diesen tollen Bericht!
Nach 30 Jahren wollten mein Mann und ich wieder nach Ägypten reisen.
Wir wollten sehen, ob die Kultur immer noch diesen faszinierenden Effekt auf uns hat.
Zum Glück haben wir Frau Petra Steib von Steib Pur Reisen entdeckt und nach einigen E-Mails war die Reise nach unseren Wünschen perfekt geplant.
Nach Ankunft in Kairo wurden wir schon im Flughafen erwartet für die Visa Beschaffung und vor dem Flughafen warteten der Fahrer und ein Mitarbeiter der Agentur.
Wir werden durch die 20 Millionen Stadt gefahren und das Hotel Kempinski Nile hat eine super Lage.
Die Rooftop Bar ist eine der coolsten Bars der Stadt. Die Aussicht ist natürlich grandios und für den ersten Abend gleich ein echtes Highlight.
Am nächsten Morgen ist der Ausblick vom Zimmer einmalig, und wir werden früh abgeholt.
Der Besuch in Memphis mit der liegenden kolossal Statue, der Besuch der Saquara Stufen Pyramide und die Cheops, Chepren und Mekerinos Pyramiden füllen den Tag.
Am späten Nachmittag fliegen wir nach Assuan und fahren mit einem Boot zu dem auf einer im Nil liegenden Insel zum Hotel Benben.
Leider blieben wir an diesem schönen Ort nur eine Nacht. Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Boot zum kleinen Hafen und werden um 9. Uhr abgeholt. Unser neuer Guide heißt Saady und ist der beste Guide, den wir je hatten. Gemeinsam fahren wir nach Abu Simbel durch die karge Wüste. An einem kleinen Hafen laden wir unser Gepäck auf ein Boot und fahren zu unsrer nächster Bleibe das Kreuzfahrtschiff Omar El Khayam.
> Nachdem wir eine schöne Kabine beziehen durften und ein leckeres Mittagessen verspeist haben, warten wir gespannt auf den Ausflug zu meiner weltweit absoluten Lieblingssehenswürdigkeit: die Tempel von Abu Simbel.
Wieder geht es zur Anlegestelle mit dem kleinen Boot. Zu Fuß erreichen wir nach dem Besuch des Museums diese überwältigenden Tempel. Wir bekommen den Ramses und den Nefretari Tempel zu sehen. Allein der Anblick in dieser speziellen Lage am Nasser Stausee, macht mich schon extrem glücklich. Am Nachmittag ist nicht mehr so viel los und wir haben viel Zeit, alles genau zu bestaunen.
Mitten in der Einsamkeit ließ Ramses II einen großen Tempel für sich und seine Lieblingsfrau Nefretari am Nilufer in den vollen Felsen hauen. Die Einsamkeit wurde Jahrtausende später gestört, da die Fluten des Nasser Stausees drohten, die Heiligtümer für immer zu versenken. Eine 36 Millionen DM teure Hilfsaktion der UNESCO erreichte die Rettung der Tempel. 50 Länder haben mit bezahlt, um die Versetzung durchzuführen. Die beiden Tempel wurden 180 m landeinwärts und 64 m höher versetzt. Gigantisch.
Bis zur Licht- und Ton Schau (sehr sehenswert) dürfen wir den Sonnenuntergang mit dieser unglaublichen Kulisse erleben.
Am nächsten Morgen fährt unser Schiff an den Tempeln vorbei, die in der Morgensonne erhaben dastehen.
Das Bootsleben fühlt sich hier am Ende der Welt mit keinem Dorf in Sicht überwältigend an.
Wir nähern uns dem Tempel Kasr Ibrim und bestaunen vom Schiff aus diese Insel mit bewegter Vergangenheit.
Wir besuchen in den folgenden Tagen weitere Tempel. (Alle sehr sehenswert). Schon beim ersten Schritt auf dieses Schiff war uns klar, dass das der Höhepunkt der Reise sein würde. Die einmaligen Landschaften, der Meer ähnliche Nassersee und die Einsamkeit hier sind einzigartig.
Wir sind bis Assuan gefahren und übernachten dort. Wieder morgens um 5 Uhr aufstehen. Der Kalabasha Tempel ist nur mit einem kleinen Boot erreichbar und es weht ein eisiger Wind. Zurück an Bord müssen wir vom Omar El Kayam Schiff Abschied nehmen und sind mit den Koffern im Auto auf dem Weg, den neuen Staudamm von Assuan zu besichtigen. Sehr interessant. Das entwickelt sich zu einem aufregenden Tag. Wieder mit einer kleinen Bootsfahrt erreichen wir den Philae Tempel auf einer Nilinsel. Auch dieser schöne Tempel wurde auf eine höher gelegene Insel verlegt. Es war keinen Moment langweilig, da unser Guide so spannend erzählt hat und über ein unglaubliches Wissen verfügt. Und alles in perfektem Deutsch.
Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Wir fahren durch Assuan zum Steinbruch, indem der unvollendete Obelisk zu besichtigen ist.
Dann fahren wir zum Nil und suchen unser neues Schiff, das Steigenberger Minerva. Es gibt ein spätes Mittagessen und eine halbe Stunde Pause. In eigener Regie machen wir einen weiteren Boots Ausflug durch kleine Kanäle vorbei am Aga Kahn Mausoleum und den Felsengräbern. Wir besuchen ein nubisches Dorf und nach der Rückfahrt schlendern wir durch den riesigen Souk.
Über Nacht ist das Schiff weiter gefahren und wir können zu Fuß den Doppeltempel von Kom Ombo besuchen. Dieser symmetrische Tempel ist zwei Gottheiten gewidmet und war bis ins frühe 19 Jahrhundert fast vollständig mit Sand bedeckt. Danach geht die Fahrt weiter zum Tempel von Edfu. Hier nehmen wir eine Kutsche, um bequem dahin zugegangen. Wieder sehr eindrucksvoll.
Nicht nur die Sehenswürdigkeiten begeistern uns. Es sind auch die malerischen Landschaften, die angenehme Stimmung und das sanfte Licht zu den Sonnenuntergängen; all das macht Ägypten zu einem wunderbaren Reise Land. Trotz vieler Programmpunkte kann man so ganz ruhig und entspannt reisen.
Wir sind auf dem Weg nach Luxor und freuen uns schon auf die nächsten Tempel.
Zuerst fahren wir ins Tal der Könige und besuchen vier Gräber. Sehr beeindruckend. Was man an einem Donnerstag im November in Ägypten so alles erleben kann, nimmt an Fahrt noch auf. Wir besuchen den Tempel der Hatschepsut, die einzige Frau, die als Pharao herrschte. Absolut sehenswert. Ein kurzer Besuch der Memnon Kolosse, um später noch durch Luxor zu flanieren. Das Steigenberger Schiff liegt direkt vor dem Luxor Tempel und wir genießen von Bord den tollen Ausblick.
Wir freuen uns auf den Besuch des Karnak Tempels, der sich über 1500 Jahre immer weiterentwickelte und um Heiligtümer, Pylone und Gebäude ergänzt wurde. Als Höhepunkt im Neuen Reich herrschten hier Berühmtheiten wie Hatschepsut, Tutmosis III, Seti I und natürlich Ramses II. Alle steuerten bedeutende Erweiterungen zu dieser riesigen Anlage bei. Am beeindruckendsten empfanden wir die große Säulenhalle mit 134 Säulen.
Vom Karnak Tempel führt eine Sphinx Allee 3 Kilometer geradeaus zum Luxor Tempel. Auch dieser Tempel erzählt die antiken Geschichten und ist gigantisch.
Wir haben ein Zimmer im Anbau des Winter Palace Hotel gebucht. Zu unserem Buchungszeitpunkt waren die Zimmer im Haupthaus für uns unerschwinglich. Dann die Überraschung. Schon am Flughafen in München hat Frau Steib uns geschrieben, dass sie uns upgraden konnte, weil es Stornierungen gab. Ohne Aufpreis für uns! Genial. Einmal im Leben wollte ich hier wohnen.
Da wir zwei Übernachtungen hier haben, entscheiden wir uns für einen weiteren Ausflug nach Dendera am nächsten Morgen. Zum Dendera Tempel könnte man auch Abenteuer Tempel sagen. Das Einsteigen in kleine, enge Gänge ist nichts für schwache Nerven. Hier sind die Reliefs und Farben sehr gut erhalten.
Am späten Nachmittag sind wir wieder in Luxor und freuen uns auf das zweite Abend Essen im Winter Palace Hotel, zudem wir auch noch von Frau Steib eingeladen wurden. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle. Von Anfang bis Ende der Reise hat alles so wunderbar geklappt.
Am nächsten Morgen müssen wir uns von Saady verabschieden, der uns wirklich sehr freundschaftlich und informativ über viele Tage begleitet hat.
Heute fahren wir zum Badeurlaub in Hurghada für 6 Tage.
Im Anschluss kommt wieder Leben in den Urlaub. Wir fliegen nach Kairo und fahren mit Ameni, die Reiseführerin von Kairo am Anfang des Urlaubs mit Fahrer nach Alexandria. Mit dem Four Seasons Hotel haben die beste Wahl des gesamten Urlaubs getroffen. Der Blick aus dem Zimmer auf die fünfspurige Ufer Straße und das Mittelmeer waren unvergesslich schön. Am nächsten Tag besuchen wir das Fort am Meer und im Anschluss die neue Bibliothek. Der spektakuläre Bau lässt die Besucher staunen. Das Gebäude mutet futuristisch an. Unter dem großen Glasdach befindet sich der wohl größte Lesesaal der Welt. 20.000 Quadratmeter auf sieben Etagen bieten 2400 Arbeitsplätze.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt kommen wir zu den Katakomben. Dieser weitläufige Komplex ist um eine zentrale Wendeltreppe angesiedelt und beherbergt unterirdische Gräber über mehrere Ebenen. Ein Weltwunder des Mittelalters.
Alexandrias Charme ist durch die eng aneinander gebauten Hochhäuser mittlerweile mehr als morbid. Viele Häuser bröseln einfach vor sich hin. Das Salz in der Luft erledigt ein Übriges. An ein Erdbeben darf man gar nicht denken. Dennoch sind wir hochbegeistert von dieser Stadt, in der wir uns viele Kilometer zu Fuß haben treiben lassen.
Am nächsten Morgen sind wir nach einem sehr frühen Frühstück wieder auf dem Weg nach Kairo. Ein Höhepunkt wartet noch: das neue Ägyptische Museum. Das GEM, das Grand Egyptian Museum ist seit 16. Oktober 2024 teilweise eröffnet. Es wurde von 2005 bis 2024 in Gizeh auf einer 50 Hektar großen Fläche erbaut. Damit ist es das größte archäologische Museum der Welt. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Meisterwerk. Mit einer Rolltreppe fährt man durch die Ausstellung, sehr gut für einen ersten Eindruck. Es ist alles übersichtlich gegliedert, aber die schiere Menge der gezeigten Fundstücke überfordern uns fast. Man könnte Tage hier verbringen.
Nach unserer Ankunft im Kempinski Hotel begeben wir uns auf die Dach Terrasse beim Pool und genießen die Aussicht. Wir haben hier im syrisch/libanesischen Restaurant sehr lecker gesessen und nehmen wehmütig Abschied von Ägypten.
Das war ein rundum gelungener Urlaub. Wir kommen wieder.
Herzlichen Dank an Frau Petra Steib, die alles so perfekt organisiert hat. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Bettina und Andreas vom Bodensee
Nach 30 Jahren wollten mein Mann und ich wieder nach Ägypten reisen.
Wir wollten sehen, ob die Kultur immer noch diesen faszinierenden Effekt auf uns hat.
Zum Glück haben wir Frau Petra Steib von Steib Pur Reisen entdeckt und nach einigen E-Mails war die Reise nach unseren Wünschen perfekt geplant.
Nach Ankunft in Kairo wurden wir schon im Flughafen erwartet für die Visa Beschaffung und vor dem Flughafen warteten der Fahrer und ein Mitarbeiter der Agentur.
Wir werden durch die 20 Millionen Stadt gefahren und das Hotel Kempinski Nile hat eine super Lage.
Die Rooftop Bar ist eine der coolsten Bars der Stadt. Die Aussicht ist natürlich grandios und für den ersten Abend gleich ein echtes Highlight.
Am nächsten Morgen ist der Ausblick vom Zimmer einmalig, und wir werden früh abgeholt.
Der Besuch in Memphis mit der liegenden kolossal Statue, der Besuch der Saquara Stufen Pyramide und die Cheops, Chepren und Mekerinos Pyramiden füllen den Tag.
Am späten Nachmittag fliegen wir nach Assuan und fahren mit einem Boot zu dem auf einer im Nil liegenden Insel zum Hotel Benben.
Leider blieben wir an diesem schönen Ort nur eine Nacht. Am nächsten Morgen fahren wir mit dem Boot zum kleinen Hafen und werden um 9. Uhr abgeholt. Unser neuer Guide heißt Saady und ist der beste Guide, den wir je hatten. Gemeinsam fahren wir nach Abu Simbel durch die karge Wüste. An einem kleinen Hafen laden wir unser Gepäck auf ein Boot und fahren zu unsrer nächster Bleibe das Kreuzfahrtschiff Omar El Khayam.
> Nachdem wir eine schöne Kabine beziehen durften und ein leckeres Mittagessen verspeist haben, warten wir gespannt auf den Ausflug zu meiner weltweit absoluten Lieblingssehenswürdigkeit: die Tempel von Abu Simbel.
Wieder geht es zur Anlegestelle mit dem kleinen Boot. Zu Fuß erreichen wir nach dem Besuch des Museums diese überwältigenden Tempel. Wir bekommen den Ramses und den Nefretari Tempel zu sehen. Allein der Anblick in dieser speziellen Lage am Nasser Stausee, macht mich schon extrem glücklich. Am Nachmittag ist nicht mehr so viel los und wir haben viel Zeit, alles genau zu bestaunen.
Mitten in der Einsamkeit ließ Ramses II einen großen Tempel für sich und seine Lieblingsfrau Nefretari am Nilufer in den vollen Felsen hauen. Die Einsamkeit wurde Jahrtausende später gestört, da die Fluten des Nasser Stausees drohten, die Heiligtümer für immer zu versenken. Eine 36 Millionen DM teure Hilfsaktion der UNESCO erreichte die Rettung der Tempel. 50 Länder haben mit bezahlt, um die Versetzung durchzuführen. Die beiden Tempel wurden 180 m landeinwärts und 64 m höher versetzt. Gigantisch.
Bis zur Licht- und Ton Schau (sehr sehenswert) dürfen wir den Sonnenuntergang mit dieser unglaublichen Kulisse erleben.
Am nächsten Morgen fährt unser Schiff an den Tempeln vorbei, die in der Morgensonne erhaben dastehen.
Das Bootsleben fühlt sich hier am Ende der Welt mit keinem Dorf in Sicht überwältigend an.
Wir nähern uns dem Tempel Kasr Ibrim und bestaunen vom Schiff aus diese Insel mit bewegter Vergangenheit.
Wir besuchen in den folgenden Tagen weitere Tempel. (Alle sehr sehenswert). Schon beim ersten Schritt auf dieses Schiff war uns klar, dass das der Höhepunkt der Reise sein würde. Die einmaligen Landschaften, der Meer ähnliche Nassersee und die Einsamkeit hier sind einzigartig.
Wir sind bis Assuan gefahren und übernachten dort. Wieder morgens um 5 Uhr aufstehen. Der Kalabasha Tempel ist nur mit einem kleinen Boot erreichbar und es weht ein eisiger Wind. Zurück an Bord müssen wir vom Omar El Kayam Schiff Abschied nehmen und sind mit den Koffern im Auto auf dem Weg, den neuen Staudamm von Assuan zu besichtigen. Sehr interessant. Das entwickelt sich zu einem aufregenden Tag. Wieder mit einer kleinen Bootsfahrt erreichen wir den Philae Tempel auf einer Nilinsel. Auch dieser schöne Tempel wurde auf eine höher gelegene Insel verlegt. Es war keinen Moment langweilig, da unser Guide so spannend erzählt hat und über ein unglaubliches Wissen verfügt. Und alles in perfektem Deutsch.
Ein Höhepunkt jagt den nächsten. Wir fahren durch Assuan zum Steinbruch, indem der unvollendete Obelisk zu besichtigen ist.
Dann fahren wir zum Nil und suchen unser neues Schiff, das Steigenberger Minerva. Es gibt ein spätes Mittagessen und eine halbe Stunde Pause. In eigener Regie machen wir einen weiteren Boots Ausflug durch kleine Kanäle vorbei am Aga Kahn Mausoleum und den Felsengräbern. Wir besuchen ein nubisches Dorf und nach der Rückfahrt schlendern wir durch den riesigen Souk.
Über Nacht ist das Schiff weiter gefahren und wir können zu Fuß den Doppeltempel von Kom Ombo besuchen. Dieser symmetrische Tempel ist zwei Gottheiten gewidmet und war bis ins frühe 19 Jahrhundert fast vollständig mit Sand bedeckt. Danach geht die Fahrt weiter zum Tempel von Edfu. Hier nehmen wir eine Kutsche, um bequem dahin zugegangen. Wieder sehr eindrucksvoll.
Nicht nur die Sehenswürdigkeiten begeistern uns. Es sind auch die malerischen Landschaften, die angenehme Stimmung und das sanfte Licht zu den Sonnenuntergängen; all das macht Ägypten zu einem wunderbaren Reise Land. Trotz vieler Programmpunkte kann man so ganz ruhig und entspannt reisen.
Wir sind auf dem Weg nach Luxor und freuen uns schon auf die nächsten Tempel.
Zuerst fahren wir ins Tal der Könige und besuchen vier Gräber. Sehr beeindruckend. Was man an einem Donnerstag im November in Ägypten so alles erleben kann, nimmt an Fahrt noch auf. Wir besuchen den Tempel der Hatschepsut, die einzige Frau, die als Pharao herrschte. Absolut sehenswert. Ein kurzer Besuch der Memnon Kolosse, um später noch durch Luxor zu flanieren. Das Steigenberger Schiff liegt direkt vor dem Luxor Tempel und wir genießen von Bord den tollen Ausblick.
Wir freuen uns auf den Besuch des Karnak Tempels, der sich über 1500 Jahre immer weiterentwickelte und um Heiligtümer, Pylone und Gebäude ergänzt wurde. Als Höhepunkt im Neuen Reich herrschten hier Berühmtheiten wie Hatschepsut, Tutmosis III, Seti I und natürlich Ramses II. Alle steuerten bedeutende Erweiterungen zu dieser riesigen Anlage bei. Am beeindruckendsten empfanden wir die große Säulenhalle mit 134 Säulen.
Vom Karnak Tempel führt eine Sphinx Allee 3 Kilometer geradeaus zum Luxor Tempel. Auch dieser Tempel erzählt die antiken Geschichten und ist gigantisch.
Wir haben ein Zimmer im Anbau des Winter Palace Hotel gebucht. Zu unserem Buchungszeitpunkt waren die Zimmer im Haupthaus für uns unerschwinglich. Dann die Überraschung. Schon am Flughafen in München hat Frau Steib uns geschrieben, dass sie uns upgraden konnte, weil es Stornierungen gab. Ohne Aufpreis für uns! Genial. Einmal im Leben wollte ich hier wohnen.
Da wir zwei Übernachtungen hier haben, entscheiden wir uns für einen weiteren Ausflug nach Dendera am nächsten Morgen. Zum Dendera Tempel könnte man auch Abenteuer Tempel sagen. Das Einsteigen in kleine, enge Gänge ist nichts für schwache Nerven. Hier sind die Reliefs und Farben sehr gut erhalten.
Am späten Nachmittag sind wir wieder in Luxor und freuen uns auf das zweite Abend Essen im Winter Palace Hotel, zudem wir auch noch von Frau Steib eingeladen wurden. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle. Von Anfang bis Ende der Reise hat alles so wunderbar geklappt.
Am nächsten Morgen müssen wir uns von Saady verabschieden, der uns wirklich sehr freundschaftlich und informativ über viele Tage begleitet hat.
Heute fahren wir zum Badeurlaub in Hurghada für 6 Tage.
Im Anschluss kommt wieder Leben in den Urlaub. Wir fliegen nach Kairo und fahren mit Ameni, die Reiseführerin von Kairo am Anfang des Urlaubs mit Fahrer nach Alexandria. Mit dem Four Seasons Hotel haben die beste Wahl des gesamten Urlaubs getroffen. Der Blick aus dem Zimmer auf die fünfspurige Ufer Straße und das Mittelmeer waren unvergesslich schön. Am nächsten Tag besuchen wir das Fort am Meer und im Anschluss die neue Bibliothek. Der spektakuläre Bau lässt die Besucher staunen. Das Gebäude mutet futuristisch an. Unter dem großen Glasdach befindet sich der wohl größte Lesesaal der Welt. 20.000 Quadratmeter auf sieben Etagen bieten 2400 Arbeitsplätze.
Nach einer kleinen Stadtrundfahrt kommen wir zu den Katakomben. Dieser weitläufige Komplex ist um eine zentrale Wendeltreppe angesiedelt und beherbergt unterirdische Gräber über mehrere Ebenen. Ein Weltwunder des Mittelalters.
Alexandrias Charme ist durch die eng aneinander gebauten Hochhäuser mittlerweile mehr als morbid. Viele Häuser bröseln einfach vor sich hin. Das Salz in der Luft erledigt ein Übriges. An ein Erdbeben darf man gar nicht denken. Dennoch sind wir hochbegeistert von dieser Stadt, in der wir uns viele Kilometer zu Fuß haben treiben lassen.
Am nächsten Morgen sind wir nach einem sehr frühen Frühstück wieder auf dem Weg nach Kairo. Ein Höhepunkt wartet noch: das neue Ägyptische Museum. Das GEM, das Grand Egyptian Museum ist seit 16. Oktober 2024 teilweise eröffnet. Es wurde von 2005 bis 2024 in Gizeh auf einer 50 Hektar großen Fläche erbaut. Damit ist es das größte archäologische Museum der Welt. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Meisterwerk. Mit einer Rolltreppe fährt man durch die Ausstellung, sehr gut für einen ersten Eindruck. Es ist alles übersichtlich gegliedert, aber die schiere Menge der gezeigten Fundstücke überfordern uns fast. Man könnte Tage hier verbringen.
Nach unserer Ankunft im Kempinski Hotel begeben wir uns auf die Dach Terrasse beim Pool und genießen die Aussicht. Wir haben hier im syrisch/libanesischen Restaurant sehr lecker gesessen und nehmen wehmütig Abschied von Ägypten.
Das war ein rundum gelungener Urlaub. Wir kommen wieder.
Herzlichen Dank an Frau Petra Steib, die alles so perfekt organisiert hat. Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt.
Bettina und Andreas vom Bodensee
