Kuba (auf spanisch heißt es Cuba) ist wohl eines jener Traumziele, auf das sich Jeder und Jede einigen kann wenn es um die Frage geht: „Wohin reisen wir diesmal?“ - an dieser Perle in der Karibik kommt niemand wirklich vorbei.

Kuba ist im Grunde genommen Alles – und noch viel mehr. Denn Kuba ist gelebte Geschichte, karibisches Flair, positive Emotionen, mitreißende Musik, fantastischer Rum, handgefertigte Zigarren und, natürlich, auch das sollte erlebt werden, praktizierter Sozialismus, der sich aktuell Stück für Stück für den Tourismus öffnet.

Kuba ist ein ausgesprochen lebens- und liebenswertes und dabei auch ein hochinteressantes Geschichtsbuch, welches wir bereisen dürfen und welches wir Ihnen besonders empfehlen und ans Herz legen möchten.

Geschichte

Die amtliche Bezeichnung für Kuba lautet: República de Cuba. Kuba ist in sozialistischer Inselstaat in der Karibik. Er grenzt im Nordwesten an den Golf von Mexiko, im Nordosten an den Atlantischen Ozean und im Süden an das Karibische Meer. Die sehenswerte Hauptstadt des Landes ist Havanna, welche auch gleich die größte Metropole der Karibik darstellt.

Entdeckt vom berühmten Columbus (er nannte diese Insel Juan, nach dem spanischen Prinzen Don Juan) durchlebte diese Insel mehrmals eine Namensänderung, bis wir heute wissen, dass es wohl die indigenen, karibischen Einwohner waren, die Kuba den eigentlichen Namen gaben: Sie nannten ihre Insel „Cubano“ oder „Cuban“, ableitend von den Wörtern „coa“ (Ort) und „bana“ (große), was so viel wie „großer Platz“ bedeutet.

Columbus schrieb, er sei an einem Ort gelandet, den die indigenen Einheimischen „Cubao“, „Cuban“ oder „Cibao“ nannten. Diese bezogen sich offensichtlich auf eine Bergregion in der Nähe des Landungsortes im Osten Kubas.

Sprache

Auf Kuba wird Spanisch gesprochen. Jedoch weist die dort gesprochene Variante einige Besonderheiten zur in Spanien gesprochenen Hochsprache und auch zu den im übrigen Hispanoamerika gesprochenen spanischen Dialekten auf. Ein Großteil dieser Varietäten findet sich jedoch auch in anderen spanischsprachigen Ländern der Karibik, insbesondere in der Dominikanischen Republik, Puerto Rico und den Karibikküsten von Kolumbien und Venezuela. Minderheitensprachen, wie beispielsweise indianische Sprachen, existieren praktisch nicht.

Zahlungsmittel

In Kuba gibt es zwei offizielle Währungen, der Peso Cubano (CUP oder MN für Moneda Nacional) als die ursprüngliche Währung, in der die staatlichen Löhne ausgezahlt und die wesentlichen einheimischen Grundnahrungsmittel und einfachen Dienstleistungen bezahlt werden, sowie den Peso convertible (CUC), der als Ersatz-Devisenwährung direkt an den Wert des US-Dollars gekoppelt ist und insbesondere für importierte Waren und höherwertige Dienstleistungen erforderlich ist. Seit dessen Einführung nimmt die Zahl der Artikel des täglichen Gebrauchs zu, die nur noch in CUC und damit zu Preisen verkauft werden, die für Verbraucher ohne direkten Zugang zu Devisen schwer erschwinglich sind.

Das seit März 2005 staatlich festgelegte Tauschverhältnis ist 1:24 beim Kauf von kubanischen Pesos für CUC und umgekehrt 25:1 wenn man kubanische Pesos in Pesos convertibles eintauschen will. In der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung wird jedoch eine Relation von 1:1 zwischen beiden nationalen Währungen angesetzt.

Tourismus

Der heutige Pauschaltourismus konzentriert sich auf wenige Gebiete, insbesondere Varadero, die Region Havanna, das Valle de Viñales, Cayo Coco und die Nordküste bei Holguín (Playa Guardalavaca). Durch die hohe Anzahl an Ärzten und ein entwickeltes Gesundheitssystem bietet Kuba gute Voraussetzungen für Gesundheitstourismus. Touristen verbinden ihren Ferienaufenthalt mit einer medizinischen Behandlung oder Reisen für Spezialbehandlungen wie Augenoperationen und Zahnarztbehandlungen auf Kuba.

Heute hat der Tourismus eine Spitzenstellung in der Wirtschaft des Landes bekommen und ist die wichtigste Einnahmequelle für Devisen geworden. Um die zuletzt sinkenden Touristenzahlen wieder zu steigern, wurden verschiedene Maßnahmen, wie Senkung der Landegebühren auf den Flughäfen, Senkung der Kerosinpreise auf Weltmarktniveau sowie eine schnellere Abfertigung der Touristen bei der Einreise beschlossen.

Einreisebedingungen

Zur Einreise nach Kuba müssen Sie zusätzlich zu Ihrem noch mindestens 6 Monate gültigen Reisepass eine Touristenkarte vorweisen können. Diese Kombination ermöglicht eine Einreise für 30 Tage, die einmalig um weitere 30 Tage verlängert werden kann. Bei einer Reisebuchung kümmern wir uns auf Anfrage gern um Ihre Touristenkarten zur Einreise. Touristenkarten müssen immer im Vorfeld beantragt und ausgefüllt werden. Diese können nicht an der Grenze ausgestellt werden. Die Fluggesellschaften prüfen grundsätzlich vor Abflug aus Deutschland ob eine gültige Touristenkarte oder ein Visum vorliegt.

Seit dem 01. Mai 2010 ist zusätzlich eine für Kuba gültige Krankenversicherung zur Einreise notwendig. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig ausgiebig über die Einreiseformalitäten: www.cubainfo.de.

Wichtige Dokumente (Pass mit Visum beziehungsweise Touristenkarte, Führerschein, Adressenlisten und Telefonnummernlisten) sollten in Kopie und unbedingt getrennt vom Original mitgeführt werden. Ausländer müssen jederzeit in der Lage sein, sich auszuweisen (Passkopie genügt in der Regel).

Reisende, die ohne Ausweise und/oder Geldmittel angetroffen werden, werden von der kubanischen Einreisebehörde oftmals für mehrere Tage in einer kostenpflichtigen Unterkunft festgesetzt, bis ihr Status geklärt und die Finanzierung des Aufenthalts gesichert ist – selbst dann, wenn Reisende Opfer einer Straftat wurden.

Zoll- und Einfuhrbestimmungen

Generell dürfen Gegenstände für den persönlichen Bedarf eingeführt werden. Sollten Sie größere Mengen einführen, könnten diese beschlagnahmt werden, da Sie als unerlaubte Geschenke angesehen werden könnten. Für Geschenke (nicht-kommerzielle Einfuhr) ab einem Gegenwert von 50 CUC bis 250 CUC wird Zoll in Höhe von 100 % erhoben. Auskünfte erhalten Sie bei der zuständigen Kubanischen Auslandsvertretung. Die Einfuhr von frischen Lebensmitteln wie Wurst- und Milchprodukten, Gemüse und Obst ist aus gesundheitlichen Gründen verboten.

Auch bei der Ausreise ist Vorsicht geboten. Sie sollten keine Gegenstände mitnehmen, bei denen es sich um Kubanisches Kulturgut handeln könnte. Für die Ausfuhr größerer Bilder oder Ölgemälde ist eine Exportgenehmigung nötig. Die beliebten kubanischen Zigarren kann man bis zu einer Menge von 20 Stück ohne Kaufbeleg ausführen. Bei der Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren muss der entsprechende Rechnungsbeleg vorgewiesen werden. Die Original-Verpackung muss verschlossen und mit dem offiziellen Hologramm versehen sein. Vom kubanischen Rum kann man 2 Liter problemlos ausführen. Generell sollten Sie sich aber vorher schlau machen, wie viel nach Deutschland eingeführt werden darf. Die Ein- und Ausfuhr von Pesos ist verboten.

Küche

Die kubanische Küche ist eine Fusion aus spanischer, afrikanischer und karibischer Küche. Die Rezepte haben viele Gewürze und Techniken mit der spanischen und afrikanischen Kochkunst gemeinsam, mit einigem Einfluss aus dem Karibikraum in Würze und Aroma. Es gibt aber große Unterschiede z. B. zur mexikanischen Küche. Dagegen existiert ein kleiner, aber erwähnenswerter Einfluss der chinesischen Küche.

Auf Grund historischer Gegebenheiten wurde die kubanische Bevölkerung nicht gleichmäßig auf der Insel verteilt. Die afrikanischen Sklaven stellten die Mehrheit in den Zuckerrohrplantagen, jedoch waren sie in den meisten Städten in der Minderheit. Die Tabakplantagen waren hauptsächlich von armen spanischen Bauern, meist von den Kanarischen Inseln, besiedelt. Im östlichen Teil der Insel siedelten außerdem eine große Zahl französischer, haitianischer und karibischer Immigranten, hauptsächlich während der haitianischen Revolution, sowie Saisonarbeiter für die Zuckerernte, während dies im westlichen Teil nicht so der Fall war. Stattdessen waren bis in die 1950er-Jahre dort hauptsächlich europäische Einwanderer ansässig. So entwickelte sich die kubanische Küche unter lokalen Gegebenheiten und den spezifischen demografischen Einflüssen.

Historisch bedingt sind in vielen Rezepten Gewürzmischungen beschrieben. Die Grundlage der meisten Gerichte ist Reis mit schwarzen oder roten Bohnen,congrí oder moros y cristianos („Mauren und Christen“) genannt, deren Zutaten in der Regel problemlos in den staatlichen Geschäften erhältlich sind. Die Versorgungslage mit anderen Nahrungsmitteln gestaltet sich mitunter schwierig, da die staatlichen Geschäfte nur ein sehr eingeschränktes Angebot haben und oft von Engpässen betroffen sind und auf den freien Bauernmärkten hohe Preise verlangt werden. Viele Kubaner in den Städten versorgen sich mit knappen bzw. teuren Lebensmitteln, wie zum Beispiel Fleisch, über Beziehungen zur Landbevölkerung oder halten sich Kleintiere auf Balkonen oder Dächern. Insofern variiert die kubanische Küche heute auch stark zwischen Land und Stadt.

Touristen, die in den Häusern einheimischer kubanischer Familien (casas particulares) untergebracht sind, bietet sich nach Absprache die Möglichkeit, die kubanische Küche zu versuchen. Kubanische Restaurants bieten in von Touristen frequentierten Gegenden oftmals eine Menükarte an, deren Preise in den zwei Währungen CUC und Moneda Nacional ausgeschrieben sind. Dort angebotenen Speisen sind öfters nicht erhältlich und das Angebot deutlich eingeschränkter als in der Speisekarte angegeben. Die „Standards “moros y cristiano“ und diverse Varianten aus Hühnchenfleisch sind aber in der Regel erhältlich. Alternativen dazu sind „Paladares“ (dt. „Gaumen“), privat, oftmals in Privatwohnungen, betriebene Restaurants, die reichhaltige und abwechslungsreiche Küche anbieten, allerdings zu Preisen, die nur für Ausländer bezahlbar sind und an westeuropäisches Niveau heranreichen. In kubanischen Städten sind kleine Verkaufsstände auf Straßen verbreitet, die eine Vielzahl an belegten Brötchen, Pizza oder lateinamerikanische Snacks anbieten. Auch aus Erdgeschossfenstern von Wohnungen wird so verkauft. So bekommt man eine kleine, einfache aber äußerst sättigende Pizza für einen Preis von etwa 5 Pesos (ca. 20 Euro-Cent).

Klima

Das Klima ist tropisch und wird vom Nordostpassat geprägt. Es gibt eine trockenere Jahreszeit von November bis April und eine regnerische Jahreszeit, die von Mai bis Oktober reicht.

Kuba liegt im Einzugsgebiet von tropischen Wirbelstürmen, die sich jährlich von Juni bis November über dem Atlantik und in der Karibik bilden. Nicht selten trifft dabei ein schwerer Hurrikan kubanisches Festland und richtet schwere Verwüstungen an, welche das wirtschaftlich schwache Kuba besonders hart treffen. Insbesondere die meist in Leichtbauweise errichteten Privathäuser sind den starken Winden schutzlos ausgeliefert. Jedoch besitzt Kuba einen sehr gut funktionierenden Katastrophenschutz, so dass es, im Gegensatz zu den Nachbarinseln, selten zu einer größeren Anzahl von Todesfällen kommt.

steib pur reisen kuba

Wir planen, organisieren Reisen direkt nach Ihren Vorgaben und Wünschen. Fragen Sie uns. Gerne stehen wir Ihnen mit Rat, Tat und unserem Wissen zur Verfügung.

Interessiert? Senden Sie uns Ihre Nachricht und nutzen Sie dafür das Kontaktformular. Natürlich sind wir auch telefonisch für Sie zu sprechen. Gerne nehmen wir Ihre Anrufe entgegen, um Ihre Fragen zu beantworten.

Telefon: +49 (89) 547 864 94 oder Mobil unter: +49 (151) 149 901 89

Auf Wunsch beginnt Ihr Urlaub bei Ihnen zu Hause. Wir organisieren für all unsere Reisen den Flughafentransfer. Sie werden direkt an Ihrer Haustüre abgeholt, nach Ihrer Reise werden Sie vom Flughafen wieder nach Hause gefahren.